Referenzen

Referenzen

Am Ende des Weges

Der Weg zum eigenen Buch ist nicht immer einfach: Sie sind in Ihre Erinnerungen abgetaucht und sind dabei neben all den schönen Dingen sicherlich auch Verdrängtem und Vergessenem begegnet. Sie haben zusammengetragen, ausgewählt, ergänzt, gestrichen und resümiert. Es ist kein Spaziergang, so viele Lebensjahre abzubilden. Es ist eine ernst zu nehmende Aufgabe. Das sichtbare Zeichen Ihres Lebensweges ist nun Ihr eigenes Buch. Es wird ihr ganzer Stolz sein.

Abgeschlossen

Auswahl meiner lektorierten Bücher

Viele der (Auto)Biografien, die ich als Lektorin und Koordinatorin betreue, sind private Bücher und damit nicht für eine Veröffentlichung bestimmt. Stattdessen gehen sie im Familienkreis von Hand zu Hand. Diese Bücher sind Teil der Familiengeschichte und stehen in heimischen Regalen, werden immer wieder herausgenommen, in ihnen wird geblättert und gelesen, sie liegen auf Nachttischen und werden weiterverebt.

Hier finden Sie eine Auswahl. Die Abbildung erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Autorin bzw. des Autors oder des Verlages.

Autobiografie (2016), Broschur, 144 Seiten, Verlag Neues Leben

Inhalt

Nach einem Motorradunfall sitzt Kirsten Bruhn im Rollstuhl. Da ist sie einundzwanzig. Und inkomplett querschnittgelähmt. Die junge Frau trägt schwer an den Folgen ihrer Verletzung. Neben den Schmerzen plagen sie Wut und Verzweiflung. Das Schwimmen wird ihre Therapie, im Wasser fühlt sie sich lebendig und unbeschwert. Sie kämpft – gegen ihr Schicksal, gegen sich selbst, und wird eine der erfolgreichsten Behindertenschwimmerinnen der Welt. Kirsten Bruhns Mut und Wille sind beispielhaft, und ihr Weg zeigt, dass sich ein Unglück in zahlreiche Glücksmomente verwandeln kann.

Autobiografie (2016), gebunden, 272 Seiten, Verlag Neues Leben

Inhalt

Pari wird im Körper eines Jungen geboren. Schon früh spürt sie, dass sie anders ist. Nach der Flucht aus dem Iran in die Niederlande wächst sie in Flüchtlingsheimen auf, muss sich nicht nur in der neuen Kultur zurechtfinden, sondern auch mit dem ihr fremden Körper auseinandersetzen. Unentwegt testet sie Grenzen aus, eckt an, ist auf der Suche nach Identität. Als Mann will sie niemals leben, das weiß sie. Doch der Weg zum Frausein ist lang und beschwerlich. Pari geht ihn – und kommt an: selbstbestimmt, glücklich und mit ganzem Herzen Frau.

Autobiogr. Roman (2016), Broschur, 366 Seiten, Eulenspiegel Verlag

Inhalt

Pascal und Angelo haben das Abitur in der Tasche und Träume für die Zukunft im Kopf. Und sie stecken voller Abenteuerlust. Mit ihrem Freund Wolle machen sie sich auf den Weg in die rumänischen Karpaten – auf der Suche nach Freiheit, Unabhängigkeit und sich selbst. Nur in Richtung Osten kann es für die drei Berliner Jungs gehen. Als sie durch Ungarn trampen, im Sommer 89, ist auf einmal die Grenze zum Westen durchlässig. Sie treffen Entscheidungen, die ihr Leben aus den vorgezeichneten Bahnen werfen und ihre Jugend jäh enden lassen. Ihre Wege trennen sich. Während Wolle in Amerika sein Glück versucht und sich Angelos Spur zu verlieren scheint, kehrt Pascal zurück. Das alte Leben gibt es nicht mehr, doch auf das aufregende, ersehnte neue fallen die Schatten der Vergangenheit.

Autobiografie (2017), Broschur, 352 Seiten, Verlag Das Neue Berlin

Inhalt

Er war ein Mann mit großem Einflussbereich: Als Generaldirektor des Qualitäts- und Edelstahlkombinats dirigierte Hans-Joachim Lauck das Zusammenspiel von mehr als 40 Betrieben, in denen bis zu 220.000 Arbeiter und Angestellte über ein Viertel der industriellen Warenproduktion der DDR erwirtschafteten – und schätzte dabei den Kontakt zu seinen Stahlwerkern. Im Blaumann und mit Helm auf dem Kopf erfragte er Arbeitsabläufe, fing Stimmungen ein und suchte stets nach neuen Ideen. Lauck schritt voran, mischte sich ein und kämpfte: für sein Werk, für das Kombinat und für den gesamten Industriezweig.

Autobiografie (2018), gebunden, 272 Seiten, Verlag Neues Leben

Inhalt

Die Leute zu unterhalten, das ist seine Mission. Dafür holt er seit Jahrzehnten namhafte Künstler auf die Bühne. Sie kommen gern, sind ihm verbunden, ebenso wie sein Publikum. Er verschwindet hinterm Vorhang, die Fäden freilich in der Hand, und lauscht – der Musik, der Zeit, der Erinnerung.

Autobiografie (2018), gebunden, 368 Seiten, Verlag Neues Leben

Inhalt

Sie war die erfolgreichste Sängerin der DDR, verkaufte ihre Alben millionenfach und war ein weitgereister Bühnenstar. Ihre Texte erzählen Geschichten, ihre Stimme ist unverwechselbar. Lange wurde sie ideologisch als Vorzeige-Künstlerin genutzt – und fühlte sich zunehmend durch staatliche Zwänge und Repressalien eingeengt. 1981 entschloss sie sich, die Heimat zu verlassen und in der BRD neue Wege zu suchen. Doch auch hier musste sie feststellen, dass Kunst und Erfolg geschäftlichen Regeln unterliegen. Zerrieben zwischen dem Vorwurf, ihr Land und ihre Fans verlassen zu haben, und dem Gefühl, als Politikum herhalten zu müssen, gelang es ihr vor allem nach dem Mauerfall, an ihre früheren Erfolge anzuknüpfen.

Mitreißend und sehr persönlich schildert Veronika Fischer die Stationen ihres Lebens, gibt Einblick in ihre Familien- und Bandgeschichte, erzählt vom musikalischen Schaffensprozess und den Herausforderungen, die es bedeutet, Freiheit zu suchen und den eigenen Maximen treu zu bleiben – auch über Grenzen hinweg.

Bildband (2016), gebunden, 192 Seiten, Verlag Das Neue Berlin

Inhalt

Wenn es brennt, sind sie vor Ort. Gibt es einen Notfall, sind Menschen in lebensgefahr oder ist technische Hilfeleistung gefragt, kommen sie in Minutenschnelle. Sie helfen, retten, bergen – und wollen doch nicht als Helden gelten.

Der Pressefotograf Tobias Seeliger hat mehrere Feuerwehrtrupps begleitet und ihren Berufsalltag mit der Kamera festgehalten. Jedes seiner eindrucksvollen Bilder erzählt eine Geschichte – und zeigt, was es bedeutet, tagtäglich für das Wohl anderer unterwegs zu sein.

Autobiogr. Roman (2016), Broschur, 192 Seiten, Eulenspiegel Verlag

Inhalt

Sicher kennen Sie das auch: Nennt man ein Kleinkind sein Eigen, purzelt der Alltag durcheinander. Hartnäckige Schweinehunde und zähe Erkältungsviren, Waldmonster und Schnellerfeen, Kratzbürsten und Mini-Diven. Bestechungsversuche wechseln sich mit Erziehungsmaßnahmen ab, Lachattacken mit Stirnrunzeln und Kopfschütteln. Papa ist nicht selten Dompteur in diesem Zirkus, schwitzend und mit einer rosa Prinzessinnenkrone auf dem Kopf, entthront und verzaubert von einem kleinen Wesen mit unschlagbarem Grinsen – und ganz viel Chaospotenzial! Mario D. Richardt weiß das. Er hat es selbst erlebt.